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Prof. em. Dr. Gerd Schmidt-Eichstaedt

Vorstellung Prof. em. Dr. Gerd Schmidt-Eichstaedt

Warum habe ich das Ehrenamt im Nachhaltigkeitsbeirat übernommen?

Ein Blick in das Gesetz erleichtert die Entscheidungsfindung – so sagen die Juristen
und das gilt wohl auch für den Beirat für Nachhaltigkeit im Lande Brandenburg. Beim Blick
in noch kommende oder schon bestehende Gesetze will ich unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit
gerne behilflich sein. Nachhaltigkeit heißt übrigens auch: Von Dauer sein. Müssen Gesetze
so häufig geändert und ergänzt werden?


Welche Erfahrungen und Kenntnisse qualifizieren mich im Besonderen für die Beiratstätigkeit?

Mein Geburtsjahrgang 1941 lässt erkennen, dass ich schon viele Regierungen habe kommen und gehen sehen.
Ich freue mich über die Bundesrepublik Deutschland als Rechtsstaat; ich bedaure, dass man erst jetzt
allmählich zu begreifen beginnt, dass eine Gesellschaft, in der erheblich zu wenige Kinder geboren werden,
nicht nachhaltig bestehen kann.

Zum rein Fachlichen: Von 1979 bis 2006 war ich Professor für Bau- und Planungsrecht
im Institut für Stadt- und Regionalplanung der Technischen Universität Berlin, seit 1996 bin ich Alleingesellschafter
und Geschäftsführer der eigenen Firma Plan und Recht GmbH Berlin. In dieser Funktion betreue ich aktiv die Aufstellung
von Flächennutzungsplänen, Bebauungsplänen, Stadtentwicklungskonzepten und Regionalplänen, auch im Lande Brandenburg.
Das Recht der Stadtsanierung und der Stadterneuerung sowie die Problematik des Stadtumbaus und der Sozialen Stadt gehören
zu meinen Spezialgebieten.


Wesentliche Buch-Veröffentlichungen:


  • 2007: Städtebauliche Verträge – Rechtliche Grundlagen, Hinweise zur Vertragsgestaltung, Regelungsbeispiele und Vertragsmuster, Dt. Institut für Urbanistik Berlin. 3. Aufl. 2007.

  • 1995: Bauleitplanung und Baugenehmigung in der Europäischen Union (dt./engl.), Köln (Deutscher Gemeindeverlag / Kohlhammer-Verlag.)

  • 1996: Stadtökologie – Lebensraum Großstadt, Bibliografisches Institut Mannheim.

  • 2000: Das Baulandkataster. Handlungsanleitung für die Praxis, Dt. Volksheimstättenwerk, Bonn.

  • 2001: Baulandbereitstellung nach dem niederländischen Modell, Bundesanstalt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn.

  • 2002: Der Regionale Flächennutzungsplan – Praxisuntersuchung, Bundesanstalt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn.

  • 2004 ff.: Die Gemeindeordnungen und die Kreisordnungen in der Bundesrepublik Deutschland, 2. Aufl. Kohlhammer-Verlag Stuttgart (Loseblatt).

  • 2005: Städtebaurecht – Einführung und Handbuch (4. Aufl.), Kohlhammer-Verlag Stuttgart.

  • 2006 ff.: Kohlhammer – Kommentar zum BauGB – Schriftleitung des Loseblattkommentars in sechs Bänden.


Was hoffe ich, bis zum Ende der Legislaturperiode in der Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Beirates erreichen zu können?

Noch mehr Aufmerksamkeit für den Satz: Brandenburg muss noch kinderfreundlicher werden!


09.04.2008