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Foto Udo Becker

Vorstellung Prof. Dr. Ing. Udo Becker

Welche Ziele kann der Beirat für Nachhaltige Entwicklung durch Ihre
Mitarbeit erreichen?


Also, ob der Beirat durch meine Mitarbeit am Ende der Amtszeit etwas
erreicht hat, das bleibt abzuwarten - und das müssen auch andere
beurteilen. Aber wünsche würde ich mir, dass der Brandenburgischen
Landesregierung und allen Einwohnern des Landes klar geworden ist, dass
"Nachhaltige Entwicklung" nicht irgendetwas Böses ist, das uns das
tägliche Leben vermiesen will, sondern dass es im Gegenteil ein Versuch
ist, schon heute die Problem und Sorgen anzugehen, die wir in
Brandenburg haben. Es ist meine feste Überzeugung, dass "nachhaltige
Entwicklung" das Glück der Einwohner erhöht: Würden wir diesen Pfad
nicht gehen, würden wir nicht vorausdenken, dann wären wir einfach nur
unintelligent!

Wo sehen Sie Ihre inhaltlichen Schwerpunkte in der Beiratsarbeit?

Ganz klar in der Sicherung der Grundbedürfnisse, in der Sicherung der
Daseinsvorsorge in Brandenburg. Und zwar in den Feldern Nahrung,
Wasserversorgung, Energieversorgung, Gesundheitssystem, ganz besonders
aber im Bereich Mobilität. Denn hier geht es um lange wirkende
Entscheidungen: Und wir können uns ein Brandenburg basteln, in dem für
jedes kleine Bedürfnis, für jeden Einlauf und jeden Arztbesuch, immer
gleich ein weiter Weg mit viel Verkehrsaufwand nötig wird: Das wäre
teuer, unökologisch und für viele, die daran nicht teilhaben können,
auch unsozial. Oder wir bemühen uns um ein Brandenburg, bei dem
Mobilität in der Nähe, mit wenig Unfällen, wenig Abgas, wenig Lärm,
wenig Energie möglich ist: Das würde also "viel Mobilität mit wenig
Verkehr" bedeuten. Und dann würden alle Bedürfnisse abgedeckt werden,
und zwar effizienter, insgesamt billiger, vor allem aber auch
ökologischer und sozialer als heute. Wir haben die Wahl!


19.03.2012